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TecLadies suchen begeisterte Tec-Meitlis

TecLadies suchen begeisterte Tec-Meitlis
Hauptmann Fanny «Shotty» Chollet, die erste Schweizer F/A-18-Pilotin. «Ich engagiere mich für Swiss TecLadies, weil es ganz normal sein sollte, dass Frauen in technischen Berufen arbeiten.»
Bild: TecLadies

Das Programm «Swiss TecLadies» ermöglicht Mädchen mittels einer Online-Challenge, ihr Talent in Technik und Informatik spielerisch zu entdecken. Die Challenge kann vom 15. März bis 10. Juni 2020 auf dem Smartphone, Tablet oder Computer gespielt werden, in Deutsch und Französisch. Botschafterin des Programms ist Fanny Chollet, die erste Schweizer Militärpilotin auf der F/A-18 Hornet.

 

Swiss TecLadies ist ein Programm der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) und wird von den Akademien der Wissenschaften Schweiz, dem Eidgenössischen Büro für Gleichstellung von Frau und Mann und der Werner Siemens-Stiftung gefördert. Das Programm möchte einerseits Mädchen ermöglichen, ihr technischen Talent spielerisch zu entdecken; andererseits steht auch die handfeste Absicht dahinter, weibliche Technik-Power im Kampf gegen den Fachkräftemangel zu mobilisieren.

Die Online-Challenge, die am 15. März gestartet ist, soll auf spielerische Weise Technik erlebbar machen - und zwar für Mädchen, Knaben und auch Erwachsene gleichermassen. Für das neunmonatige Mentoringprogramm können sich allerdings nur Meitli zwischen 13 bis 16 Jahren qualifizieren. Im Rahmen dieses Programms erkunden besonders interessierte und begabte Mädchen Arbeitswelten und lernen die Vielfalt technischer Themenfelder kennen. Bei der Stärkung ihres Selbstvertrauens und der Entwicklung ihre Persönlichkeit werden sie von qualifizierten Mentorinnen begleitet: Motivierten Frauen in technischen Berufen und/oder mit entsprechenden Ausbildungen.

Eine davon ist Hauptmann Fanny «Shotty» Chollet, die erste Schweizer F/A-18-Pilotin. «Ich engagiere mich für Swiss TecLadies, weil es ganz normal sein sollte, dass Frauen in technischen Berufen arbeiten», so die Botschafterin des Programms. Dafür ist sie laut Programmleiter Beat Schuler die ideale Wahl: «Sie hat ein technisches Studium absolviert und ist Pionierin in einem technisch geprägten, von Männern dominierten Umfeld. Als Waadtländerin hilft sie zudem, Swiss TecLadies in der Romandie bekannt zu machen, wo das Programm neben der Deutschschweiz erstmals stattfindet.»